Tipps zum Energiesparen

Schon mit kleinen Investitionen und dem richtigen Verhalten, können Sie die Heiz- und Energiekosten in deutlichem Maße in Zaum halten. Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen zeigen wie es geht:

  • Jedes einzelne Grad Raumtemperatur weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. In Wohnräumen reichen für gewöhnlich 20 bis 22 Grad aus, in der Küche 18 bis 20 Grad, im Bad 23 Grad und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad.

  • Vor allem in unsanierten Häusern ist das permanente Hoch- und Runterregeln der Heizkörper bei Abwesenheit nicht energiesparend. Besser: Lassen Sie die Heizung konstant auf niedriger Stufe (Einstellung 1) laufen, und schalten Sie sie dann bei Anwesenheit auf Stufe 2 oder 3.

  • Wenn man Möbel vor Heizkörpern platziert, verhindert dies, dass sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt, da die Heizung dann mehr arbeiten muss als notwendig. Guter Tipp: Eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper senkt zusätzlich den Wärmeverlust über die Außenwand. Passende Dämmfolie hierfür gibt es im Baumarkt.

  • Fenster kippen sorgt kaum für frische Luft, kühlt aber Wände und Räume aus. Effizienter: Richtiges Stoßlüften für etwa 4 bis 5 Minuten, mit weit geöffneten Fenstern und Türen, sorgt für den nötigen Luftaustausch. Dieser ist wichtig, um Feuchtigkeit aus den Räumen zu vertreiben und Schimmel vorzubeugen.

  • Zugedeckt geht es beim Kochen mit Topf und Pfanne deutlich schneller und mit weniger Energie – ein Elektro-Herd benötigt dann bis zu 30 Prozent weniger Strom .

  • Ohne Vorheizen backen und mit Restwärme kochen: Die wenigsten Gerichte müssen wirklich in den bereits vorgewärmten Backofen. Für gewöhnlich reicht es aus, den Backofen erst anzuschalten, wenn das Gericht hineinkommen.

  • Die Zahl der jährlichen Waschgänge lässt sich deutlich verringern, wenn man die Waschmaschine bis zu ihrer maximalen Zuladung mit Wäsche füllt.

  • Die richtige Temperatureinstellung wählen: In Kühlschränken genügen sieben Grad Celsius, um Lebensmittel und Getränke ausreichend zu kühlen. Bei Gefriergeräten sind es minus 18 Grad.

  • Stand-by einfach abschalten: Computer, Kaffemaschine und etliche weitere Geräte können Strom verbrauchen, ohne dass sie eingeschaltet oder tatsächlich in Gebrauch sind. Sie befinden sich im Bereitschaftsmodus oder sind nur scheinbar abgeschaltet.

  • Alte Kühl- und Gefriergeräte austauschen: Selbst wenn der alte Kühlschrank oder die alte Kühltruhe noch funktioniert, lohnt es sich, deren Stromverbrauch kritisch zu prüfen und mit dem von sparsamen Neugeräten zu vergleichen.

  • Waschmaschinen und Trockner ersetzen: Sogar gegenüber einer Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A können Sie mit einem besonders effizienten Neugerät über 30 Prozent der jährlichen Stromkosten fürs Waschen einsparen.

 

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