CO2-neutral dank Pelletheizung

CO2-neutral Pelletheizung

Österreich soll bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden. So sieht es das Regierungsprogramm der Koalition aus ÖVP und Grünen vor. Um diesen ambitionierten Plan zu erreichen, wird unter anderem der Ausstieg aus der fossilen Wärmegewinnung forciert. Bis zum Jahr 2035 sollen sich die ÖsterreicherInnen demnach vom Heizen mit Öl verabschiedet haben. Auch das Heizen mit Gas soll ab dem Jahr 2025 sukzessive weniger werden. Das Neue Wohnen setzt bei seinen Bauprojekten bereits seit Längerem auf grüne Alternativen, die im Gegensatz zu Gas oder Öl CO2-neutral Wärme liefern. So beheizt zum Beispiel eine Wärmepumpe die 2012 errichtete Anlage in der Urlaubskreuzstraße in Gießhübl, während bei den zuletzt entstandenen Objekten in Vösendorf und aktuell in Purkersdorf eine Pelletheizung zum Einsatz kommt.

Das System Pelletheizung

Die Pelletheizung ist eine nachhaltige, immer beliebter werdende Variante zur herkömmlichen Öl- oder Gasheizung. Sie wird mit den namensgebenden Holzpellets beheizt, die aus Sägespänen, Wasser und Stärke gepresst sind und somit aus Abfallprodukten der Holzindustrie gewonnen werden. Die Pelletheizung selbst besteht aus einem Lagerraum, der Fördertechnik und dem Pelletkessel. Zuerst transportiert die sogenannte Förderschnecke die Pellets vom Lagerraum zum Brennkessel. Dort landen sie auf dem Brennteller, wo sie entzündet und verbrannt werden. Die durch das Feuer entstandene Energie erhitzt das Heizwasser. Die Umwälzpumpe leitet dieses anschließend über das Rohrsystem zu den Heizkörpern bzw. in die Fußbodenheizungen oder es wird als Warmwasser verwendet.

Pelletsystem

CO2-neutral heizen mit Pellets

Beim Heizen mit sogenannten fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl erzeugt man Energie, indem man diese verbrennt. Dadurch werden die Kohlenstoffe, die im Erdinneren gebunden waren, als CO2 in die Luft freigesetzt und verstärken so den Treibhauseffekt. Verbrennen muss man auch Holzpellets, möchte man daraus Energie gewinnen. Im Gegensatz zu anderen Heizstoffen ist Holz jedoch CO2-neutral. Denn damit Holz wächst, benötigt es grundsätzlich zwei Dinge: Sonnenenergie und Kohlendioxid (CO2). Verbrennt man Holz, um damit zu heizen, wird die gespeicherte Sonnenergie in Form von Wärme wieder freigesetzt. Auch der gebundene Kohlenstoff wird wieder zurück in die Atmosphäre abgegeben. Dabei entsteht jedoch nur so viel CO2, wie der Baum der Umwelt zuvor beim Wachsen entzogen hat. Bei der Erzeugung von Heizenergie wird also nicht mehr CO2 emittiert, als die verwendete Pflanze zuvor bei ihrem Wachstum aus der Atmosphäre gebunden hat. Somit gilt auch diese Art der Energiegewinnung als CO2-neutral. (Quelle: www.ovi.at)

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