Unsere Baustandard: Niedrigstenergiehaus

Man versteht unter dem Begriff Niedrigstenergiehaus in der Regel ein Gebäude welches aufgrund seiner guten Wärmedämmung deutlich weniger Heizenergie als benötigt, als dies bei herkömmlichen Bauweisen der Fall ist. Ein Teil des Wärmebedarfs wird aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen oder Geräten.

Den Standard Niedrigstenergiehaus erreicht man, indem der Heizwärmebedarf nur zwischen 11 und 25 kWh/m² pro Jahr liegt, was, verglichen mit dem Treibstoffverbrauch eines Autos, nur ca. 1-2,5 Liter pro 100 km entsprechen würde.

Niedrigstenergiehäuser benötigen deutlich weniger Heizenergie als Neubauten. Eines der Grundprinzipien des Niedrigstenergiehauses ist die Verlustminimierung: hohe Dämmstärken der Außenwände, des Dachs und der Zwischendecken. Ebenso wichtig wie ein optimaler Wärmeschutz ist eine wärmebrückenfreie* Ausführung.

 

* Eine Wärmebrücke (oft umgangssprachlich als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile. – Quelle: Wikipedia

Die Vorteile für Sie:

1. Einsparung von ca. 70 % der gesamten Energiekosten:

Dank der leckfreien Bauweise, der Vollwärmeschutzfassade, sowie der 3-fach verglasten Fenster benötigt man vergleichsweise nur sehr wenig Energie, um ein behagliches Raumklima zu schaffen.

Man heizt, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht „zum Fenster hinaus“. Auch geht keine Wärmeenergie durch undichte Wände verloren.

 

Altbau:

Niedrigstenergiehaus:

2. Behaglichkeit

Der geringe Energieverbrauch führt keineswegs zu Komfortverlusten. Ganz im Gegenteil: Durch die hochwärmedämmende Hülle gehört ein Kälteempfinden in der Nähe der Außenwände und Fenster der Vergangenheit an. Bewohner von Niedrigstenergiehäusern berichten, dass die Wände, wie ein großer Kachelofen, angenehm warm „strahlen“.

Die Visualisierung zeigt den Vergleich der Behaglichkeit von einem Altbau zu einem Niedrigstenergiehaus. Bei der gleichen Lufttemperatur (22 °C) strahlen im Altbau die Wände und Fenster deutlich Kälte ab, was die Behaglichkeit auf jeden Fall beeinträchtigt. Im Sommer gilt das Prinzip umgekehrt: Was im Winter die Kälte draußen hält, hält im Sommer entsprechend die Hitze draußen. Wenn man tagsüber sowohl die elektrischen Außenjalousien als auch die Fenster geschlossen hält, behält man sich auch bei großer Hitze ein vergleichbar angenehmes Raumklima.

3. Sehr gute Wohnbauförderung:

In Niederösterreich wird energieeffizientes Bauen mit einer sehr guten Wohnbauförderung (zu beantragen durch die Käuferin/den Käufer) belohnt.

Wir statten Sie mit den notwendigen Unterlagen zur Einreichung aus.

4. Beheizung durch erneuerbare Energieformen:

In unserem aktuellesten Projekt in Vösendorf errichten wir eine Heizung mit CO2-neutralen Holzpellets, die ihren eigenen Katalog an Vorteilen aufweist.

 

5. Langfristige Zufriedenheit:

Beim Niedrigstenergiehaus-Standard werden Baumängel weitgehenst ausgeschlossen. Bei diesen Bauweisen muss nämlich ein Luftdichtetest („Blower Door Test“) bestanden werden, welcher natürlich bei Lecks in der Gebäudehülle nicht funktionieren würde. Auch ist so die Gefahr von Schimmelbefall minimiert, da keine Feuchtigkeit durch die Mauern dringen kann und durch regelmäßige Fensterlüftung die Luftfeuchtigkeit auf einem idealen Niveau gehalten wird.

Die von uns verwendeten hochwertigen Kunststoff-Alu Fenster mit dreifacher Verglasung sind eigentlich unverwüstlich. Die Gefahr der Vergilbung des Kunststoffes besteht nicht, da die Sonne nur auf die Alu-Teile trifft. Die Haussubstanz (die tragenden Bauteile) ist praktisch nicht kaputt zu kriegen. Die massiven Betondecken, die mit Beton ausgegossenen Ziegelwände, sie alle tragen ihren Teil dazu bei.

Stichwort: „Nachhaltigkeit“

Nachhaltigkeit ist jede Entwicklung, welche die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. – Quelle: „Brundtland-Bericht“, 1987

Herkunft und Bedeutung:

Leider ist der Begriff „Nachhaltigkeit“ mittlerweile zur Worthülse verkommen.

Im ursprünglichen Wortsinn („längere Zeit anhaltende Wirkung“) und im übertragenen, ursprünglich forstwirtschaftlichen Sinn („forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann“), stammt das Wort von „nachhalten“ in der Bedeutung von „längere Zeit andauern oder bleiben“.

Im modernen Sinn kommt der Gedanke hinzu, dass etwas, auch in anderen Bereichen als der Forstwirtschaft, andauern, bleiben, nachwirken oder haltbar sein kann oder soll – noch lange, nachdem es gebaut oder in Bewegung gesetzt wurde.

Gegenüber Häusern aus Stroh, die der Wind jedes Jahr wegweht, sind Häuser aus Stein, die lange bestehen, also nachhaltig .

Unter Häusern aus Stein sind diejenigen nachhaltiger, die bei gleichen Wartungskosten z.B. der Witterung dauerhaft besser trotzen und dadurch länger nutzbar bleiben als die anderen.

Im Falle einer nomadischen Lebensweise ist womöglich das Zelt oder ein Wohnwagen nachhaltiger als ein Haus, das man ja nicht mitnehmen kann. Außerdem bieten hier das Zelt und der Wohnwagen eine flexible Erreichbarkeit der eigenen benötigten Ressourcen.

Die Nachhaltigkeit bezieht sich somit zwangsläufig auch auf die Wartungs- und Energiekosten, bzw. auf die durchschnittliche jährliche Wirtschaftlichkeit.

Eigenheime der Firma Das Neue Wohnen, die mit nachhaltiger und umweltfreundlicher Energie versorgt werden und durch eine wärmebrückenfreie, fugenlose und massive Gebäudehülle (mit hoher Wärmespeicherfähigkeit und Behaglichkeit) dauerhaft Wind, Wetter, Kälte und Hitze trotzen, sind somit um Jahrzehnte dauerhafter, sprich nachhaltiger, als herkömmliche Häuser.

Noch dazu schonen sie, durch den sehr geringen Energiebedarf, nachhaltig die Umwelt und die Geldbörse des Bewohners.

Weitere interessante Informationen:

>> Broschüre zur NÖ-Wohnbauförderung